Presse

Atelier Amaldi in der Presse:

DER WERT DES BILDES

Zehn Jahre Ateliergemeinschaft Amaldi: Die Hamburger feierten ihr Jubiläum mit einer

Ausstellung – und nahmen das Datum zum Anlass, über die Veränderungen ihrer

Arbeitsbedingungen und der Branche nachzudenken.

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ILLUSTRATION
Seit zehn Jahren existiert die Ateliergemeinschaft Amaldi in der Hamburger  Blücherstraße zwischen  Ottensen und  St. Pauli.  Benannt hatte man sich damals nach der Tatsache, dass man am Aldi vorbei musste, um in die Räumlichkeiten der Künstler zu gelangen. Aldi ist inzwischen umgezogen, manch eines der  Gründungsmitglieder auch. Aber nach wie vor wird an vielen Projekten getüftelt und der Austausch mit den Kollegen in der gemeinsamen Küche sehr geschätzt. Die Kollegen sind: Miriam Elze, Thomas Escher, Katja Gehrmann, Monika Horstmann, Birke Küszter, Peter Nishitani, Constanze Spengler, Nina Spranger und Kathrin Treuber. Mit Ausnahme von Birke Küszter, die für Agenturen illustriert und Objekte fertigt, sind alle auch im Buchbereich unterwegs. Und der hat sich in den vergangenen Jahren aus Sicht der Illustratoren durchaus verändert. Wer von den Amaldis an der HAW in Hamburg studiert hat – und das hat die Mehrheit getan – ist durch Professor Rüdiger Stoye geprägt worden. Und hatte damit zum Berufseinstieg vor allem die Kinder- und Jugendbuchbranche im Blick.


Miriam Elze zum Beispiel hat für Carlsen, Cornelsen, dtv, Boje und Ueberreuter sowie für Verlage in Korea, Spanien und den USA gearbeitet. Mittlerweile jedoch, erzählt sie, hätte sie sich wie viele ihrer Kollegen ihre Selbständigkeit in verschiedenen Bereichen aufgebaut. So sei das Schnellzeichnen auf Veranstaltungen dazu gekommen. »Das ist eine Grundlage, um in einer  Mischkalkulation meinen künstlerischen Illustrationsstil zu finanzieren. Künstlerische Bilderbücher werden vom Fachpublikum zwar sehr geschätzt, aber leider häufig wegen des kleineren Absatz-Marktes nicht dem Aufwand gemäß honoriert.«

Constanze Spengler hingegen hat sich jüngst mit zwei Bilderbüchern bei Hinstorff  verstärkt  der  klassischen  Buchillustration gewidmet. Ein richtiger Plan habe da aber nicht hintergesteckt – ihre Anfänge  in  der  Branche  wurden  eher dadurch beeinflusst, dass sie noch während ihres Studiums einen Wettbewerb gewonnen hatte, bei dem es um Covergestaltung für den Ravensburger Buchverlag ging. Es folgten weitere Aufträge in ähnlicher Richtung. Bei ihren Covern arbeitet Constanze Spengler – anders als bei Bilderbüchern – viel mit Fotografien und am Computer. Ein Gerät, das aus den meisten Illustratoren-Ateliers wohl nicht mehr wegzudenken ist.

DER EINZUG DES COMPUTERS
»Der Computer hat hier schon schwer Einzug gehalten«, erklärt Monika Horstmann, »auch bei Leuten, die da erstmal keine Lust drauf hatten.« Sie hat bislang u.a. für Bloomsbury, Beltz & Gelberg und den Oldenbourg Schulbuchverlag gearbeitet, zeichnet von Hand, koloriert dann am PC. Ebenso wie Constanze Spengler, die den Anteil ihrer Arbeitszeit, die sie am PC verbringt, auf 70 Prozent beziffert. »Deshalb hatte ich auch Lust, bei meinen Bilderbüchern alles mit der Hand zu machen, mit richtiger Farbe und echtem Pinsel.« Das digitale Arbeiten hat viele Facetten. Zum einen sind die hohen Investitionen in Hard- und Software zu nennen, die auf dem neuesten Stand sein sollten. Und zum anderen, erzählt Thomas Escher, sei es schon fast zur Regel geworden, dass man bei den Verlagen digitale Daten abliefert und immer seltener ein der digitalen Version entsprechendes analoges Stück in der Hand behalte. »Es besteht dann zwar noch aus analogen Teilen, die in der Zusammenstellung aber nur noch am Computer so denkbar sind. Das finde ich nicht ganz unproblematisch vom Selbstverständnis her.« Und geht einher  mit beschleunigten Arbeitsabläufen. »Lithographen gibt’s ja gar nicht mehr«, so Monika Horstmann.

DER WERT DES BILDES
Zehn Jahre Ateliergemeinschaft Amaldi: Die Hamburger feierten ihr Jubiläum mit einer Ausstellung – und nahmen das Datum zum Anlass, über die Veränderungen ihrer Arbeitsbedingungen und der Branche nachzudenken »selbst wenn du noch original arbeitest, ist es so, dass die Verlage erwarten, dass du einscannst oder einscannen lässt und dann noch mal die Farben nachdrehst. Das waren früher eigenständige Berufsgruppen, die ihre dreijährige Lehrzeit hatten, und das sollen wir jetzt alles auf einmal machen.« Was droht, ist Qualitätsverlust. Insbesondere bei einem solch wertvollen Genre wie dem Bilderbuch.

DER SCHWINDENDE RESPEKT VORM ORIGINAL
Miriam Elze weist auf eine weitere Gefahr hin: »Was mit der modernen Technik Einzug gehalten hat, ist so ein selbstverständlicher  Reiz  bei  den  Verlagen,  in Bilder einzugreifen. Das geht mit einem Mausklick, da kann man ein Bild von zehn auf 9,5 cm zusammenziehen. Da fehlt einfach der Respekt vor dem Original, bei dem man sich ja etwas gedacht hat und das nicht als Mischkasten gemeint war, aus dem man sich bedienen kann. Je leichter der Eingriff ins Bild technisch möglich ist, desto geringer ist das Bewusstsein für die Grenzen des Urheberrechts.«

Thomas Escher bestätigt: »Wenn man digitale  Daten  in  der  Hand  hat  –  bzw. man hat sie ja gerade nicht in der Hand, sondern auf dem Schirm –, dann ist der Schritt  zu  manipulieren  eher  gegangen, als wenn man das Original vor sich hat und es als kleines Kunstwerk betrachtet und schätzt. Durch diesen reibungslosen Verkehr per E-Mail und übers Netz kommt schon eine gewisse Hemmungslosigkeit ins Spiel. Und auch durch die Leute, die damit nicht ihr Geld verdienen und ihre Fotos über Facebook unter die Leute bringen. Das hat das Verhältnis zum Bild sehr verändert. Oft wird es einfach als Material genommen.« Constanze Spengler betont: »Das ärgert Illustratoren maßlos, wenn das ungefragt geschieht.« »Und es ist wohl so ziemlich jedem schon mal passiert«, ergänzt Miriam Elze.


Und das liebe Geld? Die Honorare seien in vielen Bereichen schlechter geworden – das ist eine Einschätzung, die nicht nur in  der  Ateliergemeinschaft  Amaldi  zu vernehmen ist. Es werde weniger gezahlt, weniger  oder  möglichst  auch  gar  nicht beteiligt. Kein Wunder also, dass viele nach Alternativen Ausschau halten, um zu überleben. Und die gibt es. Denn Illustration ist weit mehr als Buchillustration. Thomas Escher z.B. macht Grafikdesign, gestaltet Kunstkataloge und Zeitschriften. Woraus sich immer mal wieder ein Illustrationsjob ergibt.

NICHT NUR BUCHILLUSTRATIONEN
Gerade in der Buchbranche jedoch wird die Illustration jenseits des Buches kaum wahrgenommen. So fühle sich in der Illustratoren Organisation, zu der heute rund 1.000 Mitglieder zählen, so mancher durch den Titel des »Lexikons der Illustration im  deutschsprachigen  Raum  seit  1945« (edition text + kritik) auf den Schlips getreten. Das Fortsetzungswerk widmet sich Buchillustratoren, alle anderen kommen nicht vor. Dabei  ist  sich  Monika  Horstmann  sicher: »Das Hauptgeld kommt nicht von den Büchern.« Auch wenn die am meisten Spaß zu machen scheinen: Thomas Escher nennt  sie  »nach  wie  vor  die  Königsdisziplin«. Letztlich sei der Weg, den man als Illustrator gehe, auch eine Temperamentsache. Im Kinderbuch müsse man »straight unterwegs sein«, ist sich Monika Horstmann  sicher.  »Hartnäckigkeit  ist schon ein wichtiger Bestandteil«, meint Constanze  Spengler.  »Wenn  man  sich davon eine ordentliche Mütze voll kaufen könnte, würde ich investieren, lacht Birke Küszter. Denn letztlich, so Miriam Elze, lege man als Künstler seine Persönlichkeit und sein Herzblut in die Arbeit – »das macht die Arbeit gut. Wenn du damit zu Verlagen gehst, ist das so viel von dir. Und manchmal bekommt man so blöde und gedankenlose Kommentare, das tut richtig weh.« Wobei der Markt
natürlich auch ein extremer sei, äußert sie Verständnis. »Es gibt so viele Illustratoren,die sich auf so wenige Jobs bewerben, da ist es manchmal vielleicht auch nachvollziehbar, wenn sich Lektoren erschlagen fühlen und ihre Abweisung sehr abrupt kommunizieren.« Zumal sie häufig eher Experten für Texte seien als für Bilder.

Was den Austausch zwischen Verlagen und Illustratoren angeht, ließe sich sicher noch einiges optimieren. Die Ausstellungen im Atelier, zu denen auch Ex-Amaldis wie Jens Rassmus oder Katja Kamm ihre Bilder zeigen, sind ein Anlass für Begegnungen und Gespräche. Die jüngste fand Mitte Februar statt und zog viel Publikum an. Unlängst war auch der Verlagsstammtisch Nord zu Besuch bei den Amaldis. Und das bleibt wohl das Wichtigste, um gegen Qualitätsverlust anzuarbeiten: miteinander im Gespräch zu bleiben.

Susanna Wengeler, Buchmarkt März 2011 www.buchmarkt.de

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Wir freuen uns über den folgenden Artikel in Freistil online, dem Portal für Illustration!

Februar 2011

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»Illustratoren in der Buchhandlung

Im Juni 2008 ist im Hamburger Stadtteil Ottensen das Kinderkulturkaufhaus Knuffels an den Start gegangen. Der kleine Laden legt Wert auf sorgfältig ausgewählte Bilderbücher, Geschichten zum Vorlesen, Kinder- und Jugendbücher sowie einen besondere Auswahl an Spielzeug. Zur Kunst-Altonale 2009 haben Kristina Wiers und Dieter Lomp die Illustratorengemeinschaft Amaldi in ihrer Räumlihckeitne in der Bahrenfelder Staße 68 eingeladen.

Peter Braun, Miriam Elze, Katja Gehrmann, Monika Horstmann, Birke Küszter, Jens Rassmus, Constanze Spegnler, Nina Spranger und Kathrin Treuber zeigen einen Monat lang — bis zum 5. Juli — Originale ihrer Buchillustrationen, die gedruckten Ergebnisse laden als Bücher zum gemütlichen Schmökern ein. Die Figuren aus den Bilderbüchern wurden zudem von Birke Küszter zum Leben erweckt: Wie aus den Geschichten entsprungen, turnen das Rumpelstilzchen, der Zapperdockel und der Wock, das Wundermeerschwein, der Frosch Fips, Dodel, Ziege, Hund und Möwe als Pappmachée-figuren durch Schaufenser und Laden— ein echter Hingucker.«

Buchmarkt Juli 2009

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Hier finden Sie einige Presseartikel zu meiner Schnellzeichner -Tätigkeit in Hamburg:

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»Schnellzeichnerin Miriam Elze

GEZEICHNETE PERSÖNLICHKEIT

Was könnten Sie einem Gast für ein größers Geschenk machen, als dass er nach der Hochzeit sein eigenes Portrait mit nach Hause nimmt? Miriam Elze mischt sich während der Hochzeit unter die Gäste und dokumentiert fast unbemerkt Momentaufnahmen und Emotionen. Sogar die kirchliche Trauung kann als Situationszeichznung dokumentiert werden, was sich besonders anbietet, wenn das Fotografieren in  der Kirche nicht erlaubt ist. Dabei hat Miriam Elze einen unverkennbaren Stil. Auch ihre Portraitmalerei ist ein besonders schönes Kunstwerk, das die Persönlichkeit der Personen auf den Punkt bringt. Wie wäre es sogar, wenn Sie dem Brautpaar einen Guschein für ein gemaltes Portrait schenken? Eine traumhafte Erinnerung an die Zeit der Vernählung. Oder Sie lassen sich portraitieren und nutzen diese individuelle Zeichnung für Ihre Einladungskarten.« © Fotos: Catrin-Anja Eichinger, Hamburg

Hochzeitsmagazin Weddingstyle 4/2009

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Portrais für Ihre Hochzeitseinladungen

» ...Von Miriam Elze erzhielten wir Doppelportraits, die als Zierbriefmarke gestaltet sind. Das ist übrigens eine gigantisch schöne Idee, auch die Umschläge ganz besonders zu gestalten. Miriam Elze kümmert sich sogar um Druck und passende Stanzung, damit es auch wirklich Briefmarken werden. Dies konnten wir leider bei unserm Beispiel nicht in Anspruch nehmen. Wenn Sie auch solch ein Doppelportrait von sich zeichnen lassen möchten, können Sie ganz einfach ein Bild einsenden. Die Zeichnerin erstellt die Portraits anschließend in ihrem unverkennbar schönen Stil.«

Hochzeitsmagazin Weddingstyle 4/2010

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» Hochzeitsreportrage mal anders

Klar, am Tag der Tage hält ein Fotograf die Highlights fest. Zusätzlich können Sie jedoch Zeichnerin und Illustratorin Miriam Elze engagieren. Sie bewahrt die Eindrücke in Ein-Minuten-Zeichnungen - im Stil der Gerichtszeichner. So bannt sie live die kleinen und großen Momente auf Papier und fertigt daraus noch am selben Tage Künstler-Alben an.«

Hochzeitsmagazin Braut & Bräutigam

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» Charamante Erinnerung an die Hochzeit

ZEICHUNGNGEN

Falls das Fotografieren in der Kirche oder im Standesamt im entscheidenden Moment nicht erlaubt ist, hat Miriam Elze die Lösung für Sie! Die Ein-Minuten-Situationszeichnung als Dokumentation. die schönsten Augenblicke als Live-Zeichnung! Von der Trauung bis zum Wurf des Brautstraußes begleitet Miriam Elze Sie und Ihre Gäste mit dem Stift. Situatiionen, Emotionen und die Gesichte Ihrer Gäste werden besonders chamrant und poiniert zeichnerisch festgehalten. Noch am selben Abend halten Sie das gebundene Künstlerbuch mit den Originalen als bleibende und bibliophile Erinnerung in den Händen. Möchten Sie Ihren besonderen Gästen ein exklusives Dankeschöne sagen, erhalten Sie zusätzlich gerahmte Zeichnungen zum Verschenken. Individuelle Vorstellungen und Wünsche können mit Miriam Elze gerne besprochen und entwickelt werden.« © Foto: Catrin-Anja Eichinger

Hochzeitsmagazin: Kuchenbuchs Hochzeiten in Hamburg